MUMBAI Diary – Für T.
von Julia Zange

 Nicht nur, dass du mich verlassen hast. Jetzt fahre ich auch noch wegen dir in die Hölle, in die Tropen. Ich kann es nicht glauben. Ich schreibe meinem Verderben eine recht ausführliche email über meine Ankunft in Mumbai, zitiere sogar ein Goya Gemälde (denn der Flughund sah genauso aus wie ein Ungeheuer der Vernunft), und das einzige was mir dieser Verräter antwortet ist: Eintauchen!
Das sagt er so einfach.

Ich stelle mir vor wie Leo jetzt mit seinem Onkel im Taxi sitzt, von JFK in ein großes Hotel in Pastellfarben und mit goldenen Leuchtern, er schaut raus und bittet den Taxifahrer die Musik lauter zu stellen. Auf dem Flug nach New York wird er sehr traurig gewesen sein, so mit dem Blick auf die Wolken. Und einen Hollywoodfilm gesehen haben und ein bisschen versunken. Und mehrere Bloody Marys mit dem Onkel getrunken haben. Und wahrscheinlich ein Gespräch mit den Sitznachbarn angefangen, denn da ist diese unendliche Neugier auf andere Menschen. Er verschließt sich nicht aus Angst oder Respekt oder Desinteresse, es wirft sich hin und hinterfragt nichts. Und spielt Oden.

Und dann im Taxi wird er ganz euphorisch werden und sich wie ein Kind über die Lichter freuen und über die Linien der Wolkenkratzer und über die Mädchen und die Schwarzen, die coolen Kerle. Und er wird in einem ganz riesigen weißen Bett schlafen, aber jede Nacht erst sehr spät, denn die Tage werden ausgekostet. Und man ist nie ganz Tourist, denn man hat die Freunde dort, die einen leiten durch den Urwald. Und man trifft so viele Menschen, dass es eine Freude ist. Galant ist man, und die Reizendheit der Amerikaner tut ja auch ganz gut, wenn sie nicht ewig währt, sie lindert das Glühen im Kopf.

Mein Liebling, ich möchte dir alles sagen. Sofort. Aber du bist in New York.
Dort ist es gefährlich. Ich möchte dich warnen. Nimm keine Tabletten von fremden Menschen. Lass dich nicht lecken von den lustigen Schwulen.
Heirate nicht um einer Greencard Willen. Verliebe dich nicht in die Tochter von Siri Hustvedt.

Formulieren Sie ein Ausstellungsthema anhand der dialektischen Konfliktlinie dieser interkontinentalen Nicht-Beziehung, und setzen Sie sie in ein subjektives Verhältnis, indem Sie sich als Betrachter betrachten, der seine Gefühle zu ernst nimmt.

Und du Schaumgeborener don’t cry. Escape in the woods and die. 

Ich bin in Bombay aufgewacht. Heute ist der 24. Juli und es regnet seit gestern fast ununterbrochen, weil hier gerade Monsun ist. Ich liege in meinem Leopardenbett und weigere mich aufzustehen. Ich esse das zwölfte Spiegelei auf Toast von einem kleinen silbernen Tablett vor meinem Spiegelschrank. Mal sehen was passiert.

Ambassador Afternoon.

Als ich das nächste Mal wieder erwache und das Fenster öffne, finde ich einen schmutzigen Innenhof mit Bäumen, an denen riesige gelbe Schwämme zu kleben scheinen und Schlinggewächse reichen von den Ästen bis zum Boden. Die schlanken, ölig glänzenden Krähen sind überall. Das was an meinem Fenster vorbeifliegt und sich im Baum niederlässt, ist aber erheblich größer. Am Baum fällt der Flughund ziemlich träge in sich zusammen, genauso wie die meisten Inder es hier tun. Die Bauarbeiter auf den Baustellen von denen die ganze Stadt durchzogen ist, sinken dann in Hocke und verharren.

Ich habe mein Herz aufgebrochen um diese Stadt hineinzulassen, aber es scheint immer noch nicht genug. Es gibt hier nirgendwo W-Lan, aber ich weiß, dass du online bist.

Ich trage mein Macbook mit mir herum wie ein totes Tier. Ich bin in einem Entwicklungsland. Klar, die Millionäre, die hier leben merken das alles gar nicht, denn die haben ihr privates High-Tech und ein klimatisiertes Auto, was zwischen ihrer bewachten Wohnung und dem Büro pendelt, aber ich habe nur dieses tote Tier an meiner Seite und muss raus auf die Straße in den ganzen Dreck, weil ich auf die glamouröse Jack-Kerouac-Idee kam, mich ins Abenteuer zu werfen, um das Herz wieder klopfen zu lassen. Die Verhältnisse verschieben sich ganz schnell.
Die Surrealität nimmt Überhand, steht auf meiner facebook Seite vom letzten Sonntag. Seitdem konnte ich sie nicht mehr aktualisieren. Ein Freeze von facebook, das macht natürlich gar keinen Sinn.
Ich laufe in der Dämmerung die Küstenstraße entlang, die jetzt gesäumt ist von silbernen verschnörkelten Kutschen, die so zerbrechlich aussehen als wären sie gerade aus Staniolpapier ausgestanzt worden, geschmückt mit Blütengirlanden, Herzluftballons und blinkenden bunten Lichterketten. Vor jede Kutsche ist ein Pferd gespannt, was direkt aus dem Hades zu kommen scheint. Geister-Pferde, so dürr, dass ihre Proportionen manieristisch aussehen, viel zu lange dünne Rehbeine, und Rippendekor, zusammen mit der Kutsche so fragil, als würde sie nicht auf den Boden der Tatsachen gehören…. Ich versuche mittlerweile einen möglichst blasierten Gesichtsausdruck, aber das Klima, die Fliegen um meine Füße und die heißen Abgase, das ständige Hupen, die müden ausgehungerten Hunde, das alles flößt mir Respekt ein, ich stecke in einem schwülen Korsett.

Ganz klar: das Mittelalter lässt sich nur im Industrieländer-Ennuie glorifizieren. Ich bin nicht nur auf einem anderen Kontinent, sondern auch in der Vergangenheit.

Ach ein Hadespferdchen hat mir in die Hüfte gebissen,
und an seinem Gebiss können Gelehrte die Zukunft voraussagen.
LAPIN escaped to BOMBAY, you’ll find his flexible body in the throat of a black bird at Apollo Bunder. Spiting is prohibited here. So you have to swallow, my little Luzifer. Denn du möchtest ja so gerne der Teufel sein in unserem Spiel. Ich bin zu einem Hass über Kontinente hinweg fähig.

Das arabische Meer war heute wie aufgerissen. An einer Stelle an der Promenade knallte und schäumte es über die Piermauer, milchigbraun, klatschte es auf einen der Maiskolbenverkäufer, die auf ihren kleinen Wagen ein Kohlenfeuer haben, wo in einem rostigen Körbchen die Kolben schwelen. Meine Angst ist wie weggewischt, ich federe über den Colaba Causeway und kann mein Glück nicht fassen, es ist als hätte ich noch niemals den dunklen Mittelpunkt der Erde gesehen. Bombay funktioniert auf eine schmutzige, liebenswerte, lebendige Weise. Die Sorgen Europas haben hier gar keinen Platz.

Ich öffne mich ab heute für die Umarmung. Denn du hast mich verlassen, du hast mich verraten. Einen Liebhaber kann man nicht verraten, der ist durch seine Austauschbarkeit fern, aber einen Freund kann man verraten.

Ich fahre zum ersten Mal mit dem Taxi an der Küstenlinie entlang. Die heißen Abgase beißen in der Lunge, die Häuser scheinen zu leben, der weiße Putz blättert, wo das Moos erblüht. Ich bin nicht traurig, ich verbrenne.

Wusstest du, dass Umtriebigkeit ein Krankheitsbild ist?
Du bist einer von den Hungergeistern und wirst ewig wach auf heißen Wassern dich niemals zur Ruhe legen können.
Aber wer will denn schon ruhen? wirst du mir erwidern.
Und das kann nur einer sagen, der nicht über das Samsara hinausdenkt, denn auch wenn ich nicht an das Leben nach dem Tod glaube, werden wir doch ständig wiedergeboren, und nach dem Tod ist die Ruhe sowieso die Ruhe, aber in den ganzen Ringelreihen, ist… ach was rede ich da. Niemals stillstehen bitte, aber, sowieso nicht. Du sagtest immer: Fight for Territorium.

It’s all the quest, sagt ein Inder zu mir auf der Straße und ich bleibe noch einmal stehen bevor ich das Büro des Goethe Instituts betrete. Mein neuer Arbeitsplatz. Drinnen ist es ist düster. Nicht nur weil draußen der gefräßige graue Monsunregen wütet, sondern weil unser Fenster, von Frau Müllerschön, der Sekretärin, und mir, mit einer Styroporplatte vernagelt ist. Frau Müllerschön lebt schon seit 15 Jahren in Mumbai, in einem christlichen Frauen-Orden. Sie kommt ganz gut klar. Natürlich chronische Magen-Darm-Infekte damit lebt man hier als Europäer… Sie hat aschgraue Haare und die Falten in ihrem Gesicht zentrieren sich irgendwie Richtung der Gesichtsmitte. Sobald das Telefon klingelt, stöhnt sie laut und klagend. „Ich gehe ja schon ran….“
Heute kam mit der Post ein Image-Plakat des Landes Bayern. Frau Müllerschön öffnet die Papprolle und ein strahlend-blauer Himmel entfaltet sich in unserem Büro. „Das hängen wir jetzt vor dieses dämliche Styropor!“ „Oh ja,“ schreie ich, „wenigstens die Illusion von blauem Himmel!“ „Nein nein, nicht die Seite, die andere finde ich besser.“ Und sie dreht das Plakat rum und klebt die weiße Seite mit einer riesigen fotografischen Abbildung einer Salzbrezel vor das Styroporfenster. Ich vermute dass es etwas mit den Magen-Darm-Infekten im Hause zu tun haben könnte.
Ich kann mich nicht konzentrieren. Leo hat gerade bevor er nach New York reiste, eine Galerie eröffnet und schreibt seine ersten Artikel für die FAZ über die Digitalisierung der Buchwelt und vögelt Mädchen aus der Kunstszene, die ihn seit wir nicht mehr zusammen sind, auf einmal interessant finden. Die Mädchen würden ganz anders auf ihn reagieren, sagte er mir. Kulturleistungen sind eben doch wichtig für die Fortpflanzung.
Ich stelle mir vor wie sie halbnackt in Gummistiefeln zu elektronischer Musik im blühenden Garten eines schwulen Kunstsammlers tanzen, und ertrage es einfach nicht.
Ich checke hier hinter dem Goethe-Institut-Intranet konstant ob Leo auf facebook online ist und wer was auf seine Pinnwand postet. Man kann gar nicht flüchten. Selbst hier ist online. Und online bedeutet facebook und die Illusion von Kontrolle. Natürlich weiß ich gar nichts. Während er in New York sein Netzwerk ausbaut, sitze ich hier in einem dunklen Büro in Indien und schreibe im Kopf Abhandlungen über die Bedeutung seiner Online-Aktivitäten.
Ich sage Frau Müllerschön, mir wäre ein bisschen übel, und da ich seit ich das Land betreten habe kontinuierlich Schweißausbrüche und Schwäche-Anfälle habe, wirkt es relativ authentisch. Ich verlasse meinen Arbeitsplatz mit dem 1000Jahre alten PC Klotz, der für jedes Öffnen einer Anwendung 10 Stunden braucht. Das IntraNet des Goethe-Institus ist so kompliziert als hätte es jemand autodidaktisch programmiert und es lässt sich nur durch Eselsbrücken und Copy & Paste zu bedienen. Auf dem Weg zur Tür blicke ich konstant auf den Boden um den indischen Service-Männern nicht in die Augen sehen zu müssen.

Dharma Jungs, ok thank you old Kerouac.

Ich laufe Richtung Gate of India, Apollo Bunder. Die Schiffe liegen grau und träge vor der Küste und ich stelle mir vor, dass ich von Bord gegangen bin, im Mittelalter gelandet und in allen Ecken schwelt die Pest. Sie hätte genug Räume. Die grazilen viktorianischen Häuser zerfallen, sind überwuchert, überall leuchtet hellgrünes Moos. Die Hitze und das Wasser gebären halt Leben. Aller Arten. Ich bin hier tausend Mal lieber als in New York, wegen der brachialen Energie auf der Straße. Leider darf man das alles nicht anfassen.
Innerhalb der ersten 24 Stunden nach der Landung des Flugzeugs hatte ich tatsächlich für eine Weile mein altes Leben vergessen. Ich breche in Tränen aus, aber das merkt niemand weil der Regen so stark ist.

Mr. und Mrs. Kripalani, die mir ein leerstehendes Zimmer ihrer erwachsenen Töchter vermieten, betreiben einen Handel für Meeresfrüchte. Sie haben enorm viele Kinder und für indische Verhältnisse sehr viel Geld. Zwei der ultra-kosmopolitischenTöchter wohnen gerade wieder im Haus. Sie studieren eigentlich in Oxford und Boston. Die jüngere und schönere hat einen amerikanischen jungen Mann mitgebracht, Andrew, der in der Nacht, in der ich ankomme so mysteriös erkrankt, dass der Arzt gerufen werden muss. Die Mädchen raten mir auf keinen Fall Meeresfrüchte zu essen. It’s just the season. Ich habe den Eindruck, ich bin der einzige Mensch in dieser Stadt, der hier freiwillig ist.
Meine Freundin Henriette hat in Berlin unterdessen ihre Uhr am Computer auf Bombay-Zeit umgestellt. So bist du für mich die Zukunft, schreibt sie mir.
Am Morgen hatte es einen Chlorgasunfall am Hafen gegeben. Ich habe davon nichts mitbekommen. Ich kaufe mir an einem Kiosk Schokoladenkekse, die ich in Deutschland niemals anrühren würde, mit Backtriebmitteln, Emulgatoren und künstlichen Farbstoffen. Aber hier erscheint mir das irgendwie desinfizierend. Alles was ich zu mir nehme könnte potenziell lebensgefährlich sein.

Man feiert Andrews Universitätsabschluss (Sportwissenschaften) im Hause Kripalani mit dem Anschneiden einer Sachertorte, die man extra aus Wien hat kommen lassen. In einer hölzernen Kiste mit Holzwolle und dem eingebrannten Schriftzug des Hotel Sacher.
Die schöne Dari überreicht Andrew einen Tortenheber, der verschiedene Melodien spielen kann, heute: For he’s a jolly good fellow…. und filmt ihn dabei mit der Iphone Kamera.
Mr. Kripalani war gerade das Amt des City Sheriffs von Bombay angeboten worden. Aber seine Töchter wollten, dass er es ausschlug, weil sie ihm nicht zuviel Stress zumuten wollten.
„And what about you?“ frage ich ihn.
„Mh, it’s a great honor…“
Ich würde es ihm zutrauen, er strahlt so eine reine, gerechte Autorität aus, wenn er auch noch diese weiße Tunika trägt, hat man den Eindruck man sitzt mit dem lieben Gott persönlich am Tisch. Schön, wenn er so wäre, großmütig und streng, und für seinen heiligen Schwiegersohn Sachertorte in Wien bestellend. Und dann gibt er auch noch den Hunden, aber nur dem Spaniel und dem schwarzen Labrador mit der verkrüppelten Pfote jeweils ein Stück Torte. Das muss sein zur Feier des Tages. Auch wenn Pryanka, die sich von Pugsy, dem Mops das Gesicht ablecken lässt, kreischt: „Daddyyyy, it’s so bad for their teeth.“
Frau Kripalani hat die schönste Stimme, die ich jemals gehört habe. Sie strahlt eine vollkommene innere Ruhe aus.
„Nana, you are so quiet today,“ schreit Herr Kripalani seine alte Mutter an, die aussieht wie der Steinbeißer aus der Unendlichen Geschichte.
Sie rülpst von der Sachertorte, nestelt an der modischen Baumwoll-Kurta ihrer Enkelin rum und sagt: „Only today. Sunday.“
„How was the bible lesson?“ fragt Mr. Kripalani die Tochter.
„The priest told us, that we should help each other. Be nice. Because when we visit another country, we can stay with friends and don’t have to book a hotel…“
„That’s what he said?“ Kripalani lacht schallend.
Ich lache auch, bin aber ob dieser reinen Familie dauerverunsichert, und denke mir dass dieser christliche Pastor ja auch nur ein moderner Netzwerker ist.
Ich gehe in mein Zimmer, wo immer die Lüftung über dem Fenster klappert und den aufgewirbelten Dreck der Tauben in mein Zimmer bläst. Die Fensterläden sind verschlossen, denn im Hinterhof werden Geschäfte gemacht, bei denen man auch nicht zufällig dabei sein will. Es ist stickig und feucht. An den Steckdosen flackern kleine Glühlichter, die Insektengift vernebeln. An meinen Spiegel habe ich ein Foto von Phoolan Devi, der indischen Banditen-Königin, geklebt.
Ich sehe erst nach ein paar Tagen, dass die Augen des Hausmädchens oft getrübt sind wie bei einer kranken Katze. Elisabeth arbeitet schon seit sie ein kleines Mädchen ist für die Familie. Ihr Bett steht zusammen mit dem des anderen Dienstmädchens in einer Kammer hinter der Küche, wo große Wolken an den Wänden zu haften scheinen, aber das ist nur der abgeblätterte Putz. Sie steht morgens um sechs auf und geht schlafen nachts um 11. Sie ist immer im Haus. „Wenn du mich mal nachts suchst, und ich nicht hier im Zimmer bin, dann findest du mich im Esszimmer unter dem Tisch. Da schlafe ich manchmal, damit der Cocker-Spaniel sich nicht so allein fühlt.“

A Child gives birth to a mother. Steht unter einer riesigen Skulptur auf einer Verkehrsinsel in Bombay North. In den Abflussrohren spielen die Kinder, eingewickelt in die Werbekampagnen vom letzten Jahr. Feel the Difference. Die Welt ist verdammt noch mal nicht chronologisch. Gute Nacht. Mein allersüßestes Indien.

Und der Computer schweigt heute nacht. Er sichert sich lediglich automatisch ab, weil er mich kennt. Und weiß, dass ich ein inkontinentes Gehirn habe, und ihn seit 123 Tagen nicht mehr gesichert habe.
Die blutleeren Adern der Welt sind ganz offensichtlich sichtbar unter Decke, und jedes Mal wenn ich den Kopf zum Fenster rausstrecke verstummt der Generator. Ich bin allein.


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© Stefan Klüter

Julia Zange studierte Literaturwissenschaft in München und Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der UdK Berlin. Ihr erster Roman die „Anstalt der besseren Mädchen“ erschien 2008 im Suhrkamp Verlag. 2016 ist sie in der Hauptrolle im neuen Film von Philip Gröning „Mein Bruder Robert ist ein Idiot“ zu sehen. Derzeit arbeitet sie an Kurzgeschichten aus der Hunde-Perspektive und schreibt regelmäßig für das FRÄULEIN Magazin.