VII./54

Heimatkunde
von Saskia Trebing

Es hätte regnen sollen an dem Tag. Das haben sie morgens im Radio gesagt. Dann wärt ihr vielleicht nicht rausgegangen. Dann wäre zumindest der Boden nass gewesen. Dann hätte es nicht sofort gebrannt. Heute haben die Kinder alle Handys. Der Abstand wird euch gut tun. Das ganze Dorf betet für euch. Ihr seid so groß geworden. Guckt mal, die Feuerteufel. Ihr seid jung, das ist bald vergessen.Ihr werdet das immer mit euch herumtragen. Ihr wart Kinder. Er ist jetzt im Himmel. Es hätte regnen sollen.

Isabelle stand da wie ein verirrtes Rotkäppchen. Sie lehnte an einer Birke und rauchte, ampelroter Pullover gegen zartes Frühlingsgrün. Ihre Schuhe waren unmöglich für den Waldboden und ihr Rock endete ganz am Anfang ihrer Strumpfhosenbeine. Sie hatte dieses Talent, dass nicht sie fehl am Platz aussah, sondern ihre Umgebung. Ein perfektes Exponat im falschen Schaukasten. Sie hatte das immer schon. Nicht die Schuhe, der Boden war unmöglich. Mit dem Rock und den knallroten Lippen hätte Rotkäppchen niemals aus dem Haus gedurft.
Sie schnipste die Zigarette auf den Boden und wartete an ihren Baum. Keine Regung, bis ich sie umarmte. „Wenigstens einer“, sagte sie. „Ich dachte schon, ich müsste allein durch den Wald stolpern.“
„Lieber nicht“, sagte ich. „Wenn dich der Wolf holt, wird er sagen, dein Outfit hat ihn provoziert.“
Sie lachte, Zahnweiß, und ihr Blick glitt von meiner Stirn zu meinen Füßen. Ein blitzschnelles Abtasten, eine kurze Anerkennung, da bist du also. Dann atmete sie ein tiefes Yogaatmen. „Du weißt wo wir lang müssen, oder?“
Ich nickte. „Natürlich. Wir waren tausendmal hier.“
„Ich danach nicht mehr.“
„Du könntest mir die Augen zuhalten und ich würde es finden.“
„Ok!“
Sie stellte sich hinter mich und legte mir ihre Hände aufs Gesicht. „Wo lang?“
Ihr Ton gefiel mir nicht. Zu heiter, zu blattgrün, dabei war es ihre Idee gewesen. Wir sprachen uns nicht mehr oft, sie so weit weg, ich so nah dran. Aber dann ihr Anruf. „Hast du auch einen Brief bekommen?“ Sie war die Einzige, die die stumpfe Übelkeit verstand, die mich seit Tagen nicht losließ. Sie und vielleicht Julia und Benedict, aber mit denen sprach ich gar nicht mehr. Der Umschlag lag ungeöffnet auf dem Regal.
„Ich komme nach Kassel“, hatte Isabelle am Telefon gesagt. Sie sagte Kassel, nicht den Namen unseres Dorfes, den woanders niemand kannte. „Wollen wir ihn zusammen lesen? Ich rufe Julia an.“
Nun standen wir auf dem Parkplatz am Waldrand und ich roch ihre Handcréme. Drogerieprinzessin. Saubere Baumwolle. Isabelle roch schon immer nach irgendwas. Sie drückte mir ihre Hände auf die Augen bis ich bunte Funken sah. Ich schüttelte sie ab. „Warum bist du so aufgedreht?“ fragte ich. „Ich könnte grade vor Angst in die Maiglöckchen kotzen.“ Isabelle lachte spöttisch. „Meinst du, ich nicht?“ Sie wischte sich die Hände am Rock ab. „Ich glaube nur, dass wir das Schlimmste hinter uns haben. Nichts kann wieder so schlimm werden wie damals.“
Wir gingen Richtung Wald und Isabelle hakte sich wie selbstverständlich bei mir unter. „Was ist mit Julia?“ fragte ich.
„Sie hat sich nicht mehr gemeldet.“
Wir nahmen den gleichen Weg wie damals. Wie immer. Kurz nach Ostern hatte der Frühling endlich gewonnen. Die Bäume hatten die Art von Hellgrün, die den Besuch von woanders immer fassungslos machte: „Boah, ist das grün hier.“ Zwischen den Bäumen die tastenden Bärlauchspitzen, in der Ferne neblige Katzenbuckel.
„Krass, wie grün das ist“ sagte Isabelle. Ihre Lackschuhe waren schon voll Waldboden. „In der Stadt vergisst man so schnell, wie die Natur explodiert.“ Ich drehte den Kopf, um zu sehen, ob sie Witze machte. Ihr Gesicht war ernsthaft erstaunt. „Du klingst als hätte man dich zum ersten Mal auf Landurlaub geschickt. Du bist hier aufgewachsen, falls du dich erinnerst.“
Sie zuckte die ampelroten Wollschultern. „Das fühlt sich so weit weg an.“ Sie stolperte über eine Wurzel und krallte sich an meinen Arm. „Siehst du“, rief sie kichernd. „Gut, dass ich dich dabei habe.“
„Wie ist London?“, fragte ich. Wir erreichten die erste Weggabelung und ich zog sie nach rechts.
„Mh…Verrückt?!“ sagte Isabelle. Es klang wie ein zögernder Vorschlag. „Laut. Busy. Teuer. Aber toll.“
Ich hatte Bilder im Internet gesehen. Isabelle in absurden Kleidern an absurden Orten. Schwarz-weiße Stadt und sachte Farbfilter, die Lippen geöffnet, der strenge Blick in weiter Ferne. Alle Blicke auf ihr.
„Im Moment ist es genau richtig“, sagte sie. „Obwohl man echt nicht zur Ruhe kommt.“ Sie griff sich in die Haare als wartete sie auf eine Windmaschine. Zwischen den Bäumen stand die Luft ganz still.
„Wie ist Kassel?“ fragte Isabelle. „Bist du immer noch, wie heißt das, Rettungs…?“
„…assistent. Ja.“
„Macht das Spaß?“ Sie klang, als glaubte sie nicht an diese Möglichkeit.
„Naja, was heißt Spaß“, sagte ich. Verteidigungston. „Es ist hart, weil man nicht immer helfen kann. Aber wenn, dann steht man so unter Strom, dass man plötzlich Sachen kann und gar nicht weiß, warum.“
„Aber du willst noch studieren, irgendwann?!“
Es war keine echte Frage.
„Weiß nicht. Gerade läuft es ganz gut.“
Isabelle nickte. Darauf würden wir zurückkommen.
„Wie geht’s Christina?“ fragte sie. Dann hielt sie sich erschrocken den Mund zu. „Oh shit. Vergiss es. Meine Mama hat’s mir schon erzählt.“
Ich machte ein Seufzgeräusch, ein jaja, schon ok. Wir gingen schweigend weiter, vorbei an einem Bachlauf und ein paar  blassen Grabsteinen, die wir als Kinder für einen Hexenfriedhof gehalten hatten.

Das sind wilde Kinder, die muss man im Auge haben. Die sind nicht wild, die müssen nur raus.

Dann standen wir auf der Lichtung. In den Gesang der Vögel wummerte mein Herz. Wir blieben stehen und blickten uns um. Ein weicher Teppich aus Moos, tanzende Sonnenflecken, ein paar morsche Baumstämme im Unterholz. Es gab nichts zu sehen. Was denn auch?

„Und jetzt?“ fragte Isabelle. „Ich dachte, sie hätten irgendwas aufgestellt.“
„Hier doch nicht. Hier ist doch nie jemand. Vielleicht könnten wir später noch am Grab vorbei.“
Sie verzog angeekelt das Gesicht. „Genau, damit uns die Dorfwitwen beim Blumengießen zugucken und sich die Mäuler zerreißen. Ich fühle mich so beobachtet, wenn ich hier bin.“ Trotz Herzpochen im Hals musste ich lachen. „Du bist doch nie hier. So fühle ich mich die ganze Zeit.“
„Naja, dann zieh doch auch weg.“
Es war ihr Ton, der mich ärgerte. Ich hatte vergessen, dass sie manchmal so war.
„Du weißt, dass ich nicht einfach weg kann.“
Sie biss sich auf die roten Lippen. „Ja, ich weiß. Ich finde es ja toll, dass du das machst.“ Ihre Schneidezähne hatten jetzt einen Lippenstiftrand. „Wie geht’s deinem Vater denn?“
Ich zuckte die Achseln. „Ich glaube ganz ok. Gerade spricht er nicht viel.“ Isabelle sah aus, als wollte sie etwas sagen. Ich wollte, dass sie irgendwas sagte. Sie drückte kurz meine Hand und hielt sie fest. Sie zog mich zu einem Stapel Baumstämme. Wir setzten uns und sie öffnete ihre Handtasche. Ihr Umschlag sah genauso aus wie meiner. Der Absender verriet, dass Daniels Mutter wieder in Kassel wohnte.
„Sollen wir?“ fragte Isabelle. Ich nickte. „Ich habe mich so lange nicht bei ihr gemeldet. Ich wollte, aber ich hab‘s nicht hingekriegt.“
„Ist doch total verständlich“, sagte Isabelle während sie den Briefumschlag aufriss. „Wir haben alle genug eigene Sachen zu tun.“
Sie zog ein Foto aus dem Umschlag. Es dauerte einen Moment, bis ich uns erkannte. „Wow“, machte Isabelle. „Das kannte ich gar nicht.“ Wir waren vielleicht fünf oder sechs Jahre alt. Grinsend hingen wir am Klettergerüst, Isabelle, Julia, Benedict und ich. Wie bunte Klammeräffchen. Und Daniel. Mit breitem Grinsen baumelte er an den rostigen Stangen. Ihm fehlten zwei Schneidezähne. Für immer fehlten ihm diese verdammten Schneidezähne. Ich musste wegschauen. Isabelle drehte die Karte um.

Liebe Isabelle,
die Schrift von Daniels Mutter war zittrig. Verhuscht.
Sie wollte mit uns feiern. im 14. Juli. Den Geburtstag, den keiner von uns je vergessen würde.
Eine Andacht in der Kapelle, danach Grillen im Garten.
Herzliche Grüße und darunter: „Ich bin sicher, dass Daniel dich gern dabei gehabt hätte.“
Isabelle sah mich entsetzt an. „Oh mein Gott!“ sagte sie. „Auf gar keinen Fall!“
„Was meinst du?“
„Da gehe ich auf gar keinen Fall hin!“
„Wieso?“
„Erstens sind da keine Semesterferien. Und zweitens kann ich dieses religiöse Gelaber nicht schon wieder ertragen.“
Ich schaute sie ungläubig an. „Nicht dein Ernst, oder? Das ist das mindeste was wir machen können.“
„Ach ja?“
„Wir sind der Grund dafür, dass Daniel nicht einfach seinen Geburtstag feiert.“
Isabelle starrte in den Himmel. „Reden sie dir das immer noch ein? Wir waren Kinder, verdammt. Merkst du, was sie da tut? Sie macht es uns unmöglich, zu vergessen.“
„Sie will an so einem Tag nicht allein sein. Das ist doch normal. Und wen soll sie sonst fragen? Neue Freunde hat er ja nun keine.“
„Wenn es nur das wäre. Grillen im Garten, ok. Aber dieser Gottesdienst. Wie an seinem 18. Er wartet an einem besseren Ort. Gott hatte Pläne mit ihm. Zum Kotzen.“
Ich blinzelte in die Sonne, die durch die Bäume auf die Lichtung fiel. „Der Gedanke, dass er im Himmel ist, hat mir damals irgendwie geholfen. Manchmal war ich sogar ein bisschen neidisch, weil alle erzählt haben, wie schön es da ist. Ich hab meiner Mutter mal gesagt, dass man im Himmel keine Hausaufgaben machen muss.“
Ich musste lächeln. Isabelle lächelte nicht. „Du bist ganz schön naiv. Und selbst wenn, das mit dem Himmel hat sich für uns dann wohl auch erledigt.“
Ich sah sie irritierte an.
„Wie kannst du so kalt sein? Du hast eben gesagt, dass das Schlimmste vorbei ist. Aber es ist überhaupt nicht vorbei. Es wird immer schlimmer. Es ist erst schlimm, seit wir wissen, was wir gemacht haben. Und jetzt kann uns keiner mehr über den Kopf streicheln und uns ein Bonbon zustecken.“ Meine Stimme zitterte, aber ihr Ausdruck war versteinert. Ich schluckte den Kloß im Hals für sie herunter.
„Ich kann so nicht denken“, sagte Isabelle schließlich. „Das Beste, was wir tun können, ist unser Leben hinzukriegen.“
Sie zog ihre Zigaretten aus der Tasche. Das Ratschen des Feuerzeugs war eine Explosion. Isabelle mit ihren Goldlöckchen, die im Dorfladen grinsend die Streichhölzer klaut. Irgendwas explodierte.
„Bist du bescheuert?“ schrie ich sie an.  Ich riss ihr das Feuerzeug aus der Hand und warf es so weit weg wie ich konnte. „Du kannst dir doch hier keine Zigarette anzünden!“ Das Feuerzeug landete irgendwo im Gebüsch.
Isabelle rutsche erschrocken von mir weg. „Du bist ja völlig wahnsinnig“ fauchte sie. „Sag bloß nicht, dass du nie wieder ein Feuer gemacht hast.“
„Es war deins damals, oder?“, sagte ich.
„Was meinst du?“
„Es war dein Feuerzeug.“
Eine Explosion. Ihr Gesicht verzog sich zu einer verächtlichen Grimasse. Ich hörte sofort, wie erbärmlich ich klang. Sie rutschte vom Baumstamm. „Fick dich.“ Ich sah ihr nach wie sie über die Lichtung lief. Ein fliehendes Rotkäppchen. Vogelgezwitscher und ein lautes Mann du Idiot in meinem Kopf.
Plötzlich schrie Isabell auf. „Scheiße, da drüben!“ Sie zeigte nach links. Am Rand der Lichtung ein massiger brauner Fleck. Zwischen Isabelle und mir ein enormes Wildschwein. Rührte sich nicht und starrte uns an. Ich vergaß kurz zu atmen. Isabelle schlich zurück zum Baumstumpf und packte meinen Arm. Neben dem Wildschwein tauchten fünf oder sechs Frischlinge auf. Sie umkreisten ihre fette starre Mutter wie braun gestreifte Flummis. „Weg hier“, rief ich Isabelle ins Ohr. „Die sind voll gefährlich, wenn sie Junge haben.“ Ich wollte losrennen, nur weg von hier, diesem verfluchten Ort, aber sie hielt mich fest. „Langsam!“ zischte sie. „Du machst sie erst wütend! Wir müssen uns ruhig bewegen.“ Sie fasste mich an den Schultern und wir schlichen so besonnen wie möglich in Richtung Waldweg. Ein tastender Schritt nach dem anderen, wie Diebe im Wald. Das Wildschwein grunzte und kam ein Stück näher. Isabelle schnappte nach Luft. Ein Schritt nach dem anderen, ihre Hände auf meine Schultern geklebt. Sie drückte zu als wollte sie meine lächerliche Panik zerquetschen. Dann kam der Waldweg. Wir rannten los. Wir rannten den ganzen Weg zum Parkplatz. Sie war schnell. Sie ließ meine Hand nicht los. Dann standen wir keuchend neben den Autos. Ich schaute ängstlich in Richtung Wald. „Du bist eine ganz schöne Tussi“, japste sie. „Wozu haben wir dich zu den Pfadfindern geschickt.“
Ihre Mundwinkel zuckten und dann lachte sie ihr Wasserfall-Lachen. Unangebracht und unaufhaltsam. Es gurgelte im Hals und ließ ihren Körper zittern. Ich musste mitlachen und der Knoten in meiner Mitte lockerte sich ein wenig. Wir lachten, bis es weh tat und wir nicht mehr wussten, wie wir je wieder aufhören sollten. Das Lachen versickerte verschämt, tröpfelte in den Waldboden. Dann standen wir schweigend nebeneinander. Katzenbuckel und Spielzeugdächer im Tal.
„Du kennst dich doch jetzt aus“, sagte Isabelle nach einer Weile. „Hätten wir eigentlich irgendwas tun können?“ Ihr schweißdunkler Pony klebte ihr in der Stirn. Ihre Wangen glühten wie nach einem rosa Unfall mit der Rougedose.
„Nein“, sagte ich. Ohne Überlegen. Ich hatte oft darüber nachgedacht. „Es ging zu schnell. Bei solchen Verbrennungen macht der Kreislauf in ein paar Minuten schlapp.“
Sie nickte. „Das geht mir nicht aus dem Kopf“, sagte sie. „Dass wir einfach dastanden.“
Der Himmel über den Bergen bekam einen zartrosa Schleier. Unten aus dem Dorf wehten die 18-Uhr-Glocken zu uns herauf.

Spätestens wenn es läutet seid ihr wieder zu Hause.

Ich bin froh, dass wir hier waren“ sagte Isabelle. „Meistens versuche ich, nicht dran zu denken, weil ich sonst durchdrehe. Aber irgendwie war das gut jetzt. Es ist einfacher, weil du eh schon alles weißt.“
„Kommst du im Juli?“ fragte ich. „Nicht für sie. Für uns.“
Sie lächelte. „Mal sehen. Ich melde mich.“
Unsere Handys piepten fast gleichzeitig. Die SMS war von Julia.


Hey ihr zwei, sorry, aber ich schaff das nicht. Ich hoffe, dass euch der Tag heute gut tut, aber für mich ist das zu viel Show. Irgendwann ist dann auch mal alles gesagt.


 


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Laura Trager

Saskia Trebing hat das Schreibhandwerk bei der Hersfelder Zeitung in Bad Hersfeld und der HNA in Kassel gelernt und studiert inzwischen Kunst- und Literaturwissenschaften in Berlin und Potsdam. Seit ein paar Jahren traut sie sich auch an eigene Kurzgeschichten, denen sie auf Berliner Lesebühnen ab und zu ein wenig Sauerstoff gönnt.

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3 Kommentare

  1. Rainer Bong

    Hallo Saskia,

    ich fand Dein Geschichte toll.
    Vielleicht können wir uns ja mal in Kassel sehen…
    liebe Grüße
    Rainer

  2. Rainer Bong

    Hallo Saskia,

    ich fand Dein Geschichte toll.
    Vielleicht können wir uns ja mal in Kassel sehen…
    liebe Grüße
    Rainer

    PS So, nochmal, bin für das Captcha zu doof…

  3. Saskia

    Sehr gern, sind ja am Donnerstag im Kunsttempel, falls du Zeit hast.
    Danke und liebe Grüße, Saskia

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